Dienstag, 29. November 2011

Vortrag "State-of-the-art: Social Media in der musealen Vermittlung"

Für alle, die nicht bei der Weimparpedia Tagung dabei waren, hier meine Präsentation




DMB: Fachtagung Kunstmuseen und Kulturhistorische Museen


Auf der gestrigen Fachtagung der Kunstmuseen und Kulturhistorischen Museen des DMB wurde das Thema „Besucherorientierung und Web 2.0“ angesprochen. Ekkehard Nümann beschrieb als Vorsitzender des Vorstandes der Freunde der Kunsthalle Hamburg die Sicht von außen auf die Besucherorientierung und die Zusammenarbeit zwischen der Kunsthalle Hamburg und dem Freundeskreis und regte die Museen dazu an, auf Augenhöhe Dialoge zu führen, junge Erwachsene verstärkt zu involvieren und die Netzwerke des Freundeskreis aktiv zu nutzen. Nümann forderte zum Abschluss seines Vortrags dann nochmals die Museen auf, aus ihrem Elfenbeinturm hinauszutreten, um sich den Museumsbesuchern zu öffnen und einen fruchtbaren Austausch initiieren zu können. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Zusammenarbeit des Freundeskreises und des Museumspersonals der Kunsthalle Hamburg. Ulrike Lorenz, Museumsdirektorin der Kunsthalle Mannheim, stellte dem Publikum die Generalsanierung der Kunsthalle und die damit verbundene Neukonzeptionierung des Museums vor. Sie als Kunsthistorikerin gesteht, jetzt ebenfalls davon überzeugt zu sein, dass durch gezielte Marketingkampagnen, wie für die Initiative „Kunsthalle Mannheim – für alle!“,  sich die Kunsthalle sinnvoll in der Stadt positionieren kann. Das Motto „Kunst für alle!“ soll dann auch bei der Neueröffnung weiterhin eingehalten werden. Danja Schulz, zuständig für Veranstaltungen und Social Media in der Kunsthalle Mannheim, beschrieb dann zum Abschluss der Tagung die Nutzung von Social Media in der Kunsthalle Mannheim.  Konkret verwendet das Museum Facebook, um Veranstaltungen zu bewerben, den Dialog mit den Museumsgästen zu fördern und Inhalte sowie News weit streuen zu können. Twitter wird benutzt, um auf Artikel, Pressetexte o.ä. aufmerksam zu machen, Veranstaltungen zu bewerben sowie kurze Informationen veröffentlichen zu können. Dabei fällt auf, dass die Kunsthalle Social Media im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit einsetzt und wie viele deutsche Museen das Social Web als Informationsplattform für Veranstaltungen und zur Dokumentation von realen Projekten, Aktionen und Initiativen versteht.